Wie entsteht eigentlich ein gutes Bewegungsangebot für eine ganze Stadt? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Workshops in Tharandt, den die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Hochschulsportzentrum der Technischen Universität Dresden und der  Aktion Zivilcourage e. V. umgesetzt hat.

 

Raum für Ideen, Austausch und Perspektiven

Bürgerinnen und Bürger aus Tharandt und den Ortsteilen, engagierte Menschen aus Vereinen sowie weitere lokale Akteurinnen und Akteure kamen zusammen, um ihre Erfahrungen, Wünsche und Ideen einzubringen. Dabei ging es nicht nur um konkrete Sportangebote – sondern um eine größere Frage: Wie können Bewegungsräume entstehen, die Menschen zusammenbringen und und sich gut miteinander vernetzen?

 

Viele Perspektiven – ein gemeinsames Ziel

In einem offenen und wertschätzenden Austausch wurden Bedarfe sichtbar gemacht, neue Ansätze entwickelt und bestehende Ideen weitergedacht. Besonders deutlich wurde:

  • Es gibt bereits viel Engagement vor Ort und die Forststadt ist ein Ort mit einer aktiven Bürgerschaft. Das gilt es zu erhalten und weiter zusammenzubringen.
  • Der Standort der Technischen Universität im Herzen der Stadt ist hervorragend eingebettet, kann aber noch stärker mit den Bürgerinnen und Studenten in die Stadtgesellschaft wirken
  • Die einzelnen Angebote in den Ortschaften können besser miteinander verbunden werden, um so die Sichtbarkeit vor Ort zu erhöhen.

Grundlage für die nächsten Schritte

Die Ergebnisse des Workshops bilden nun eine wichtige Basis für die weitere Konzeptentwicklung. Gemeinsam mit dem Hochschulsportzentrum sowie Partnerinnen und Partnern vor Ort kann so ein nachhaltiges Bewegungskonzept für Tharandt entstehen.

Denn eines wurde an diesem Tag besonders spürbar: Wenn Menschen ihre Ideen einbringen können, entsteht mehr als nur ein Angebot – es entsteht Gemeinschaft.

 

Zum Projekt:

Im Projekt DemokratieFabrikZusammenhalt unterstützen und beraten wir Kommunen unter Aspekten von Moderation, Kommunikation und Beteiligung. Ziel dabei ist, Formate störungsfrei umzusetzen und Ergebnisse zu erzielen, mit denen auf kommunaler Ebene weitergearbeitet werden kann. Das Projekt wird durch die Bundeszentrale für politische Bildung im Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ sowie dem Landespräventionsrat Sachsen gefördert.

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